Auf den Spuren der Panzerknacker

Nach einem morgendlichen CITO bei Idstein ging es für CColli und mich an diesem Wochenende gen Osten. Das auserkorene Ziel war Suhl in Thüringen, um einen spektakulären Kriminalfall aufzuklären. Offensichtlich waren die Panzerknacker mal wieder aktiv und haben Dagobert Duck ausgeraubt!

Den ersten Tag nutzten wir bei schönstem Cacherwetter für die Anreise und legten bei diversen Earthcaches, Letterboxen und sonstigen Highlights der Region einen Zwischenstopp ein. Etwas mehr Zeit verbrachten wir dabei in Neustadt an der Saale mit einer Radtour entlang der Salzwiesen und des Geopfades.

CColli und ClauSchi @ Steinbruch in Neustadt an der Saale

Am Abend nutzten wir nach dem Einchecken im Hotel die verbliebene Zeit bis zum Abendessen für eine weitere Radtour hoch auf den Suhler Domberg. Wäre uns bewusst gewesen, dass wir dort mehr als 200 Höhenmeter am steilen Hang zu überwinden hätten, hätten wir uns das wohl eher für den nächsten Tag nach dem reichhaltigen Frühstück aufgehoben.

Blick auf die Stadt Suhl
Aussichtsturm auf dem Suhler Domberg
CColli & ClauSchi am Suhler Domberg

Nachdem wir es aber geschafft hatten, freuten wir uns umso mehr auf das Abendessen und die Thüringer Spezialitäten. Anschließend hatten wir sogar wieder genügend Kraft für einen kleinen abendlichen Stadtrundgang durch Suhl inkl. 10 Labcaches.

Abendlicher Earthcache in Suhl

Den nächsten Tag starteten wir bei schönem Wetter zunächst mit weiteren Earthcaches und den Labcaches an der Sternwarte und der Suhler Schießanlage.

ClauSchi & CColli an der Suhler Sternwarte

Dann ging es endlich auf die Jagd nach den Panzerknackern. Diese Letterbox ist sicherlich eine der besten in ganz Deutschland und sehr zu empfehlen! Obwohl das Wetter zwischenzeitlich umschwang, erreichten wir erfolgreich das Finale und danach ging es auch schon wieder heimwärts zurück nach Hessen.

Finale der Panzerknacker-Letterbox

Danke an alle Owner für die rund 60 tollen Caches, die wir an diesem unvergesslichen Wochenende absolvierten! Besonderer Dank gilt natürlich dem TeamZensationell für die Panzerknacker-Letterbox, wo ein beträchtlicher Aufwand hinein geflossen ist!!

No Risk = No Fun !!!

Bei schönstem Cacher-Wetter stand heute der legendäre D5/T5-Cache „No Risk = No Fun !!!“ auf dem Programm, der seinem Namen wahrlich alle Ehre machte. Mit einer lustigen Truppe ging es erfolgreich in die oberste Etage. Zusammen mit OlePiper, der bei seiner zweiten Besteigung dieses sehenswerten LostPlaces die (schwierigere) Nordroute in Angriff nahm, und biotonne88, die sich teilweise wie ein Äffchen über die Kanten schwang, sowie LouisCifer, der seine Körperlänge ähnlich geschickt ausnutzte wie ich, ging es Stockwerk für Stockwerk nach oben und nach rund 2,5 Stunden standen wir auf dem Dach dieses imposanten Bauwerks (Höhe: 27 Meter) und genossen die tolle Aussicht!

Nach den obligatorischen Fotos und Videoaufnahmen, dem Logeintrag im Gipfelbuch und der (kleinen) Würdigung meines 16.000. Jubiläumsfundes, den es heute zu feiern gab, ging es wieder hinab in die Tiefe, wo wir die erfolgreiche Besteigung noch mit Kaffee und Marzipankuchen feierten.

Nachdem ich diesen Cache schon so viele Jahre beobachte und sehnsüchtig auf die passende Gelegenheit wartete, diese besondere Herausforderung mit einem erfahrenen Team angehen zu können, bin ich glücklich, dass es heute endlich den idealen Zeitpunkt gab. 

15.000ster Fund

Zusammen mit CColli und Vielfresserchen standen heute bei unserer Tour gleich mehrere Highlights an. Zentrales Ziel war das Mega-Event in Bonn, das im Zeichen von Beethoven anlässlich seines 250. Geburtstages stand. Dort sollte auch Signal the Frog zu Gast sein, das Maskottchen von Groundspeak. Geocaching feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen und hat dazu eine alte Cacheart aus der Versenkung geholt, den „Locationless“. Um diesen Cache loggen zu dürfen, musste nur ein gemeinsames Foto gemacht werden. Ich nutzte die Gelegenheit und plante die Tour so, dass dieser Locationless Cache zugleich mein 15.000ster Fund wurde!

Diesen einzigartigen Cache-Typ nutzten wir darüber hinaus, um möglichst viele Cachetype am heutigen Tag zu loggen. Nach einem morgendlichen Event an der Autobahn, einer Webcam im Wiehl, einer Angelrunde bei Siegburg, dem Mega-Event, Labcaches und am Ende sogar einem CITO kamen wir am Ende auf 13 Icons. Und das sogar recht stressfrei bei überschaubaren 450 Fahrkilometern.

Eng und gruselig

Heute ging es zusammen mit biotonne88, LouisCifer und _Tiffy_ zum legendären Müssmannhaus in der Nähe von Bottrop! Ich hatte bis zuletzt Bedenken, ob ich überhaupt durch die engen Gänge durchpassen würde und zweimal wurde es auch wirklich reichlich eng, aber da es ja auch schon andere geschafft haben, hatte ich es zumindest versucht und war am Ende auch erfolgreich. Erst im Nachhinein kam komischerweise wieder Angst auf, ich könnte stecken bleiben und wie verrückt dieser Cache doch gewesen war. Sicherlich ist es einer der besten Caches weltweit und ich bin froh und dankbar, dass ich heute Teil des gut funktionierenden Teams sein durfte! biotonne88 wartete schließlich schon 18 Monaten auf diesen Termin und half am Ende auch ein wenig bei dem Schlosscode aus, da ich und _Tiffy_ eine Aufgabe wohl etwas anders interpretiert hatten.

Das erfolgreiche Team!
Die letzte Aufgabe!
Der enge Eingang!
Zunächst den richtigen Code eingeben!

Auf dem Weg zum Müssmannhaus fuhren wir übrigens noch zur Schaukelmeisterrunde, die zwischen Solingen und Wuppertal liegt. Die tollen Installationen haben großen Spaß gemacht. Wir fuhren Seilbahn, schaukelten uns zu Bäumen hoch, gingen über wackelige Brücken, öffneten Tresore und und und…

Qualitätstour nach Gießen

Zusammen mit dem Taunuslöwen ging es heute nach Langgöns und Gießen, um den legendären „Bikeport“ und das „Jedi-Archiv“ vom Barfussmann zu absolvieren. Unglaublich, was der Owner da auf die Beine gestellt hat!!! Mittlerweile habe ich ja einiges gesehen und mitgemacht, aber es gibt tatsächlich immer noch eine Steigerung und auch immer wieder tolle neue Ideen, die wir hier bestaunen konnten!! Vielen lieben Dank an den Barfussmann für den Spaß, den wir heute trotz des bescheidenen Wetters haben durften!

ClauSchi & Taunuslöwe @ Bikeport
ClauSchi & Taunuslöwe @ Bikeport

Der Barfussmann hat für den „Bikeport“ seinen „Car“port, der nur den eigenen Fahrrädern als Unterstand dient, komplett umgebaut und sogar einen kostenlosen Getränkedienst bereit gestellt. Einige Stationen am Anfang und am Ende sind in der Dach- und Wandkonstruktion eingebaut. Super!!

Danach ging es in die Innenstadt nach Gießen zum Stadtarchiv, wo sich der Wherigo „Jedi-Archiv“ abspielt. Ich hatte keine Ahnung und hatte sowohl Regenjacke als auch Schirm dabei gehabt, tauschte aber beides gerne gegen die Meisterkutte von Obi Wan Kenobi ein, mit der ich mich in der Bibliothek von Etage zu Etage bewegte. Am Anfang kommt man sich damit noch komisch vor, später hatte ich mich daran gewöhnt. Bei den einzelnen Stationen erhält man Codes, die man in die Wherigo-App eingibt, um zur nächsten Stufe zu gelangen. Es wird also (fast gänzlich) ohne Zonen gespielt. Nur am Anfang muss man sich in der Nähe befinden. Am Ende empfiehlt es sich übrigens auch!

Teil des Jedi-Archivs vom Barfussmann!

Auf dem Rückweg absolvierten wir noch einige weitere schöne Caches vom Barfussmann ehe die Dunkelheit einsetzte und wir den Heimweg antraten. Unterwegs erinnerte sich der Taunuslöwe noch an den neuen Tradi „Blink and you miss it!“ von araphoe, dem wir sodann auch noch einen Besuch abstatteten.

Tolle Bastelarbeit von araphoe!

Radeln zwischen Zug- und Sonnenspitze

Der Berg ruft! Und dem Ruf bin ich gerne gefolgt!! Nachdem meine letzten Reisen im Mai nach Hamburg und Berlin ins Flachland gingen, umgeben von tausenden Gleichgesinnten und Abertausenden Muggels, und ich im Juni in Holland bei -5 m NN sogar das Gefühl hatte, unter Wasser zu cachen, folgte in dieser Woche das Kontrastprogramm: Sieben Tage Wandern in den Alpen südlich der Zugspitze (nahe Sonnenspitze) in aller Ruhe außerhalb der Ski-Saison.

Der zentrale Anlaufpunkt lag im schönen Ehrwald auf etwa 1.000 Meter über NN. Von dort ging es jeden Tag auf einen der benachbarten Berge hoch, wobei meist breite Wanderwege zur Verfügung standen und diese auch gerne gegenüber steilen Klettersteigen bevorzugt wurden. Dabei konnte eine maximale Höhe von fast 2.000 Metern erreicht werden (Coburger Hütte).

Zentrales Ziel der einwöchigen Alpentour war der Postweg der coburgerHütte, der in 15 verschiedene „Abschnitte“ unterschiedlicher Art und Schwierigkeit aufgeteilt ist und aus insgesamt mehr als 700 Letterboxen besteht. Ich habe davon 11 Abschnitte besucht und etwas mehr als 500 Letterboxen gefunden. Dazu gab es hier und da manchmal auch noch einen netten Beifang zu finden.

Seebensee
Gaistal
Häselgehr-Wasserfall
Sonnenspitze mit Regenbogen
Zugspitze mit Regenbogen

40 Grad im Dexter-Land

Am wohl heißesten Tag des Jahres mit rund 40 Grad bin ich heute mit Vielfresserchen ins Dexter-Land nach Lorsch / Bensheim / Bürstadt gefahren, um dort zehn Qualitätscaches der allerersten Güte zu absolvieren. Über 15.000 Favoritenpunkte haben die zehn genannten Caches zusammen und ich habe bei allen noch einen darauf gepackt!

Los ging es mit Dexter 4, der derzeit ein halbes Jahr im Voraus ausgebucht ist. Die Location ist der Hammer. Wie immer hat staubfinger0702 hier einiges an Zeit und Geld für Bastelarbeiten hineingesteckt. Damit alles möglichst lange erhalten bleibt, gibt es zu allen Installationen ausführliche Anleitungen. Das Lesen ist schon etwas mühsam (wer liest schon gerne lange Anleitungen?) und ich habe den Faden der Story dabei verloren. Aber trotzdem ist der Cache natürlich absolut empfehlenswert!! Als letzten Cache hatten wir den Vorgänger Dexter 3 besucht. Auch dieser ist grandios und die Location einzigartig. Dexter 4 ist auf jeden Fall noch einmal eine Steigerung.

Dazwischen lagen ein Rundgang durch Einhausen, einige schöne Nibelungen- und Knobel-Caches der Helden sowie die drei ??? von staubfinger0702, bei dem wir den netten Owner sogar persönlich treffen durften. Wäre es nicht ganz so heiß gewesen, hätten wir vielleicht sogar noch ein paar mehr Caches von der Liste geschafft. Aber so war es recht gemütlich und die Zeit reichte sogar für einen leckeren Eisbecher.

40 h GIGA in Berlin

Innerhalb von zwei Wochen ging es erneut zu einem Giga-Event – diesmal nach Berlin. Das Wetter war deutlich besser als in Hamburg. Es gab reichlich Sonne und Temperaturen jenseits der 20 Grad Marke. Dafür war die Zeit etwas knapper. Ich fuhr mit dem Zug nach Berlin und hatte nur 40 Stunden zur Verfügung. Trotzdem war es wieder ein klasse Erlebnis mit vielen neuen Bekanntschaften aus nah und fern. Neben viel Spaß standen am Ende mehr als 100 Funde (davon 11 Letterboxen, 9 Virtuals und 10 Multis sowie 1 Giga und 1 Cito) für die Statistik zu Buche und der (nicht-vorhandene) Schrittzähler wäre vermutlich explodiert.

GIGA in Hamburg

Ein tolles Wochenende verbrachte ich beim Giga-Event in Hamburg. Das internationale Flair hat mir klasse gefallen. Am Eventtag zog ich mit einer netten Hollländerin und einem ebenso netten Finnen um die Häuse, um gemeinsam die Labcaches und alle Tradis in Veddel/ Ballinstadt zu absolvieren. Aber auch am Freitag traf man man Dänen, Schweden, usw.